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| 24.06.10 | PATRICK Z`BRUN IST DER NEUE PRAESIDENT
An der gestrigen Stiftervollversammlung wurde Patrick Z`Brun als Nachfolger des verstorbenen Ernst Mühlemann zum Präsidenten der Stiftung Schloss Leuk gewählt. Die Verantwortlichen der Stiftung waren überzeugt mit Patrick Z`Brun genau den gefunden zu haben, der ihrem Wunschprofil entsprach : Ein erfahrener Unternehmer mit Durchhaltewillen, klaren Zielsetzungen und einem überregionalen Netzwerk. Aber auch ein Kultur- und Naturfreund mit Herz , weltoffen und heimatverbunden. Z`Brun Patrick dankte für das Vertrauen. Je intensiver er sich mit dem Projekt "Schloss Leuk" auseinandersetzte,um so mehr sei er von dessen Leistungen beeindruckt gewesen. Das Schloss als Zeuge von Tradition und Geschichte, als Wahrzeichen, auch für die kontinuierlichen Veränderungen. Ein Scharnier zwischen Ober- und Unterwallis, zwischen Sprachen, Mentalitäten und Kulturen. Eine Stiftung die Natur- und Kulturwerte in Wert setzt und spannende Projekte realisiere. Doch bei aller Euphorie appeliere er an den zeitangepassten Realitätssinn. Das erste Ziel sei bereits geschafft und die wertvolle Bausubstanz vor dem Zerfall gerettet. Er sei optimistisch, dass schon bald der Innenausbau alle noch nötigen Basiselemente erhalte. Parallel werde weiter an den Nutzungsmöglichkeiten und Konzepten gearbeitet. Doch sei der Baufortschritt wie das Betriebskonzept auch vom Erfolg der Mittelbeschaffung abhängig. Zudem wurde an der Versammlung Frau Dr. Sibylle Omlin aus Siders und Frau Alexandra Matter aus Leuk-Stadt in den Stiftungsrat gewählt und Peter Jossen für seine grossen , allseits anerkannten Verdienste im Stiftungsrat und als Ausschusspräsident geehrt und beschenkt. Weiter konnte der Vizepräsident Gaston Oggier, als Vorsitzender der Versammlung, ein erfreuliches Geschäftsjahr und anschliessend die ausgeführten Restaurationsarbeiten am Schloss selbst präsentieren. |
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| 13.07.04 | Tag der offenen Baustelle in Leuk
Am Samstag, 17. Juli 2004 kann die Baustelle von Mario Botta im Schloss Leuk unter kundiger Führung besichtigt werden. Die Stiftung Schloss Leuk lädt alle Interessierten herzlich zu einer Informationsausstellung und einer Besichtigung der Baustelle von Mario Botta ein. Am Samstag von 09:00Uhr bis 17:00Uhr ist im Spritzuhüüs neben dem Schloss eine Ausstellung mit Informationen zum Bau und dessen Fortschritt aufgebaut. Zudem können Interessierte eine Führung mitmachen. Führungen werden am Samstagmorgen angeboten, von 09:00Uhr bis um 11:00Uhr. Erleben Sie den Wandel des alten Turms und lassen Sie sich erklären, weshalb die Restauration eines tausendjährigen Gebäudes nicht zu vergleichen ist mit dem Bau einer Mehrzweckhalle auf grünem Feld. Anhand von Plänen und diversen Ausstellungsobjekten wird dem Besucher das zukünftige Werk näher gebracht. Ein kleiner Wettbewerb mit zwei Eintritten zur Operette "eine Nacht in Venedig" als Preis runden das Angebot ab und machen einen Besuch doppelt lohnenswert. |
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| 13.07.04 | Tag der offenen Baustelle in Leuk
Am Samstag, 17. Juli 2004 kann die Baustelle von Mario Botta im Schloss Leuk unter kundiger Führung besichtigt werden. Die Stiftung Schloss Leuk lädt alle Interessierten herzlich zu einer Informationsausstellung und einer Besichtigung der Baustelle von Mario Botta ein. Am Samstag von 09:00Uhr bis 17:00Uhr ist im Spritzuhüüs neben dem Schloss eine Ausstellung mit Informationen zum Bau und dessen Fortschritt aufgebaut. Zudem können Interessierte eine Führung mitmachen. Führungen werden am Samstagmorgen angeboten, von 09:00Uhr bis um 11:00Uhr. Erleben Sie den Wandel des alten Turms und lassen Sie sich erklären, weshalb die Restauration eines tausendjährigen Gebäudes nicht zu vergleichen ist mit dem Bau einer Mehrzweckhalle auf grünem Feld. Anhand von Plänen und diversen Ausstellungsobjekten wird dem Besucher das zukünftige Werk näher gebracht. Ein kleiner Wettbewerb mit zwei Eintritten zur Operette "eine Nacht in Venedig" als Preis runden das Angebot ab und machen einen Besuch doppelt lohnenswert. |
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| 25.06.03 |
Stiftung Schloss Leuk, Newsletter Juni 2003 Start der Restaurationsarbeiten am 13. März 2003 ! Vor illusterer Gesellschaft konnte am 13. März in einer durch Sonne verwöhnten Feier auf der Turmwiese zwischen Rathaus und Schloss der Beginn der Restaurationsarbeiten gefeiert werden. Die verschiedenen Redner hoben dabei die überregionale Bedeutung des Projektes hervor und gaben ihrer Freude über den guten Fortschritt des Projektes Ausdruck. Botschaften ans Jahr 3000 Anlässlich des Beginns der Arbeiten wird im Schloss eine Schatulle mit Dokumenten eingemauert. Die Dokumente enthalten Botschaften der Schulkinder unserer Gemeinde an das Jahr 3000. VertreterInnen der Schulkinder der Gemeinde Leuk lasen diese Botschaften den über 100 Gästen vor. Hier eine kleine Auswahl: „Gebt nicht nach, wie wir getan haben, ...... denkt nach, ehe ihr ja sagt,......lebt mit Liebe“ „Ich hoffe, dass es noch Wälder gibt und keine Benzinautos mehr. Diese verschmutzen unsere Welt.“ „Das Leben ist so wunderschön, ich wünsch Dir ebenfalls ein lebenswertes Leben mit viel Freunden und Kameraden“ „Streitet nicht !“ Gewinnausschüttung der ProPatria Anlässlich dieses Festaktes konnte die Stiftung Schloss Leuk den Verkaufserlös der ProPatria-Briefmarken entgegennehmen. Wir danken allen, die mit dem Kauf der 90er Briefmarke mit dem Bischofsschloss zu diesem hervorragenden Resultat beigetragen haben. Schliesslich wurde mit dem symbolischen Anziehen der Gerüstschrauben durch den Architekten Mario Botta und als Vertreter der Stiftung unsern Nationalrat Peter Jossen der Startschuss zum Beginn der Arbeiten gegeben. Umrahmt wurde die Feier durch das Posaunenquartett Quadriga aus Varen, die vom Turm des Bischofsschlosses aus mit ihren festlichen Klängen den Sonnenschein unterstützten. Informationsabend vom 6.März 2003 für die VereinsvertreterInnen der Gemeinde Leuk Die Einladung zum Informationsabend der Stiftung über die möglichen Nutzungen des Schlosses stiess auf reges Interesse. Vor ca. 50 VertreterInnen der div. eingeladenen Vereine und Institutionen wurde das Schlossprojekt und seine geplante Nutzung vorgestellt. Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung des vorgesehenen Raumprogrammes: Bislang konnte im Palas des Schlosses eigentlich nur der Theatersaal bedenkenlos benutzt werden. Neu werden hier drei Säle entstehen. Im Untergeschoss ist geplant, die Räuberhöhle mit Notausgang zu versehen und so auszurüsten, dass auch feuerpolizeilich keine Bedenken für eine Nutzung für Festivitäten vorliegen. Der jetzige Theatersaal wird umgestaltet und erhält die für den Betrieb als Cafeteria oder ähnliches notwendige Infrastruktur. Im Obergeschoss schliesslich, dort wo einst das Heimatmuseum war, kann der Bevölkerung ein grosser multifunktionaler Raum zur Verfügung gestellt werden, der für Theater und Konzerte, Ausstellungen und Bankette benutzt werden kann. Der Zwischentrakt des Schlosses, der Innenhof mit der offenliegenden Cheminéeanlage, wird überdacht und hier entsteht ebenfalls ein neu nutzbarer Raum, der sich für Open-Air ähnliche Veranstaltungen anbietet. Im Untergeschoss dieses Zwischentraktes kommen die WC-Anlagen zu liegen. Der Turm schliesslich wird dem Besucher des Schlosses einen vertikalen Ausstellungsraum schenken, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt und von dem der Besucher nicht nur die umwerfende Aussicht über das Tal als bleibende Erinnerung mit nach Hause nimmt. Die auch an diesem Informationsabend geäusserte Befürchtung, das Schloss sei nach der Restauration nicht mehr für die einheimische Bevölkerung benutzbar, kann entkräftet werden: Die Restauration des Schlosses wird ein mehrfaches an gefahrloser Nutzfläche zur Folge haben, als dies gegenwärtig der Fall ist. Diese Nutzfläche kann selbstverständlich auch weiterhin von Allen genutzt werden, unter dem Vorbehalt, dass terminlich koordiniert wird und dass die Räume im gleichen Zustand wieder abgegeben werden, wie sie übernommen wurden. Anregungen und Wünsche zur Gestaltung der Räume können jederzeit den Verantwortlichen der Stiftung Schloss Leuk mitgeteilt werden. KuratorIn für Kleinkunsttheater "Spritzuhüs" Für den Aufbau und die Betreuung eines Kulturbetriebes mit Schwerpunkt Kleinkunstszene (Kleintheater, Cabarets, Konzerte, Lesungen....) suchte die Stiftung Schloss Leuk einen Kurator / eine Kuratorin im Nebenamt. Auf die Ausschreibung im lokalen Infoblatt der Gemeinde gingen zwei Anmeldungen ein. Der Stiftungsratsausschuss hat Reinhold Schnyder aus Leuk-Stadt den Zuschlag gegeben. Wir gratulieren. Auf diesen Herbst hin sind die ersten Aktivitäten im Kleinkunsttheater "Spritzuhüs" geplant. Aktion "Kinder aus Tschernobyl" Auch dieses Jahr werden wieder sechs Kinder aus der Gegend um Tschernobyl während drei Wochen in Leuk verweilen. Sechs Knaben zwischen 12 und 15 Jahren werden vom 15. Juli bis zum 5. August mit dem Leiter Wasiljj unsere schöne Mitwelt geniessen und durch div. Aktivitäten kennenlernen. Wie letztes Jahr wird auch heuer Beat Huber die Leitung dieses Projektes übernehmen. Wir möchten schon jetzt allen danken, die mit den unterschiedlichsten Mitteln diese Aktion unterstützen, sei es durch Naturalgaben oder finanzielle Hilfen, sei es durch ihre persönliche Mithilfe oder einfach durch ihre Sympathie und moralische Unterstützung. Baufortschritt Die Arbeiten am Turm gehen planmässig voran, die Verputz- und Steinmetzarbeiten an der Aussenfassade werden vermutlich Ende Juli bereits beendet sein. So kann damit gerechnet werden, dass im August das Gerüst bereits wieder vom Turm entfernt werden kann. Anschliessend werden die inneren Abbruch- und Renovationsarbeiten am Turm begonnen. Wenn alles gut geht, so könnte Ende dieses Jahres die Kuppel von Mario Botta bereits auf dem Turm erstrahlen. Dies ist aber kein Versprechen ! |
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| 25.04.02 | Newsletter Stiftung Schloss Leuk / 24.April 2002
Kulturelles Engagement der Stiftung Stellungnahme der Projektleitung Liebe Freunde des Schlosses Leuk. Die Stiftung Schloss Leuk hat von der Urversammlung bei ihrer Gründung den Auftrag erhalten, wir zitieren Art.5 der Stiftungsurkunde, a) Die Unterstützung und die Durchführung der stil- und fachgerechten Restauration, des Unterhalts und der Verwaltung des Schlosses Leuk unter Einbezug der Turmmatte und der Peterskirche sowie anderer schützenswerter Kulturgüter, b) Die Förderung kultureller und gesellschaftlicher Anlässe sowie die Ausübung aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten auszuüben. Gelegentlich wird jedoch Kritik laut, dass " ....die Stiftung Schloss Leuk Geld suche und dann grosszügig Geld links und rechts für diverse Anlässe verteilt...." Gerne möchten wir zu diesem Kritikpunkt nochmals Stellung nehmen: Die Finanzen der Stiftung Schloss Leuk sind in drei unabhängigen Kassen organisiert. 1. Projektleitung Die Finanzierung der Projektleitung geschieht über direkte Beiträge von Bern, vom Staatssekretariat für Wirtschaft. Diese Gelder wurden der Projektleitung nur unter der Bedingung zugesprochen, dass die Projektleitung auch Hilfestellung für andere kulturelle Aktivitäten gibt und vernetztes Arbeiten in der Gemeinde und Region fördert. Die Gelder wurden zudem durch die Projektleitung selber organisiert. 2. Bau Alle Beiträge von privaten Stiftern sowie alle Zuwendungen öffentlicher und privater Institutionen an die Restauration und die Umnutzung des Schlosses fliessen vollumfänglich auf ein eigenes Konto. Von diesem Konto wird kein Rappen für Kultur oder die Projektleitung ausgegeben. Mit diesem Geld wird die Planung, die Restauration und die Umnutzung des Schlossareales finanziert. 3. Kulturelle Aktivitäten Die Stiftung Schloss Leuk hat eine eigene Kasse für kulturelle Aktivitäten. Es kann nur immer wieder wiederholt werden: Viele Institutionen können gar kein Geld an die Restauration eines Schlosses geben. Hingegen können oder wollen diese unsere Stiftung unterstützen, indem sie kulturelle Aktivitäten ermöglichen. Diese Aktivitäten wiederum führen dazu, dass die Gemeinde Leuk und die ganze Region bekannt werden für ihr kulturelles Engagement. Und diese Bekanntheit ermöglicht es uns, nationale und internationale Geldgeber für die Restauration zu finden. Aufgrund unserer Erfahrung können wir eindeutig festhalten, dass kulturelle Aktivitäten, die im Sinne und Geiste der Stiftungsphilosophie stehen, ein Mehrfaches an Geld zurück in die Baukasse bringen. Stand des Bauprojektes Gegenwärtig sind wir daran, die Detailpläne zu erstellen und den detaillierten Kostenvoranschlag zu rechnen. Dann wird sich zeigen, wieviel die Restauration und die Umnutzung des Schlossareales effektiv kosten wird. Von Dez. 01 bis Jan. 02 fanden die archäologischen Untersuchungen des UG des Palas und des EG des Turms statt. Die Resultate können auf unserer Homepage www.schlossleuk.ch nachgelesen werden. Die Kosten von Fr. 17'000.—wurden übrigens von der kantonalen Dienststelle für Archäologie übernommen. Herzlichen Dank. Im Februar wurde der Turm von den mobilen Einbauten befreit und der gesamte Turm exakt vermessen, um die genauen Grundlagen für die Detailplanung liefern zu können. Der Turm ist für etwaige Anlässe nicht mehr benutzbar. Das „Bischofszimmer“ musste bereits geräumt und gezügelt werden. Die Möglichkeit zur Nutzung des Schlossareales beschränkt sich gegenwärtig nur noch auf den „Theatersaal“ und die Turmmatte. Wir werden versuchen, diese so lange wie möglich der Bevölkerung zur Verfügung stellen zu können. Mit der kantonalen Denkmalpflege wurde auch bereits ein Konzept entwickelt, die Peterskirche als Kleinkunsttheater zu nutzen. Die baulichen Interventionen werden dabei auf ein Minimum beschränkt, so dass der später durchgeführten Gesamtrestauration der Peterskirche keine Hindernisse in den Weg gelegt werden. Dieses Angebot soll für die Zeit des Umbaus des Bischofsschlosses die Weiterführung kultureller Aktivitäten in Schlossnähe ermöglichen. Die Peterskirche wird ca. 70 Personen Platz bieten. Auch ist hier die Einrichtung eines Informationsstandes vorgesehen. Finanzen Die Projektleitung hat bereits mit 140 Schweizerische Stiftungen Kontakt aufgenommen, welche für eine Unterstützung unseres Bauvorhabens in Frage kommen können. In Zusammenarbeit mit den Stiftungsräten werden diese Stiftungen nun einzeln persönlich informiert und in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. Seit letztem Infoblatt konnten so erneut 120'000 Franken erarbeitet werden. Wir haben vom Auktionshaus de Pury die Zusage erhalten, für uns eine Bilderversteigerung zu Gunsten der Stiftung Schloss Leuk durchzuführen. Gegenwärtig organisieren wir die Schenkung namhafter Werke nationaler Künstler an unsere Stiftung, um diese anschliessend über das Auktionshaus de Pury zu versteigern. Das so erarbeitete Geld wird vollumfänglich in die Baukasse fliessen. Kulturelle Anlässe Die Stiftung Schloss Leuk wird diesen Sommer das soziokulturelle Projekt „Baumhütten“ starten. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Hoffnung für Kinder von Tschernobyl“ werden vom 17. Juli bis zum 7. August sechs Kinder aus Tschernobyl mit einem russischen Betreuer in Leuk zu Gast sein. Wir laden die Bevölkerung ein, unsere Gäste aus diesem leidgeprüften und atomar verseuchten Land hier bei uns Willkommen zu heissen. Näheres zu diesem Projekt werden wir später berichten. Die Vorbereitungen laufen. Weiter wird die Buchvernissage des Buches „Lichtungen“ im Schloss stattfinden. Dieses Buch wurde an der Buchmesse von Leipzig als bestes Buch der Schweiz im Jahre 2001 nun auch weltweit prämiert. Ein Kolloquium, ein Filmvortrag und eine Ausstellung zum Thema konkrete Poesie wird im Schloss organisiert. Die SSL arbeitet zur Zeit auch an einem Museumsaufbau mit den Stiftungswerken des einheimischen Künstlers Andenmatten Leo mit. Dieser gehört zu den wichtigsten Künstlern des Wallis im 20. Jahrhundert. Das „Artists in Residence“ – Projekt erreicht die Zielsetzungen vollumfänglich. So werden im Jahre 2002 vier der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller in Leuk arbeiten. Hr. Hagen Alex wird auch den Spycher Literaturpreis 2002 organisieren. Die Vergabe dieses Preises wird am 3.7.02 im Schloss stattfinden. Durch die Qualität der nominierten Preisträger wird über die Gemeinde Leuk europaweit in den Medien berichtet werden. Mit Freude arbeiten wir auch bei mehreren Kinderprojekten in der Gemeinde mit, (Schülerbar, Litera-tour, Tanz- und Kinderatelier . . .) Dabei ist die sehr gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Arbeitsgruppe Kinderfreundliche Gemeinde Leuk, Studer Monika und Bregy German wie allen Beteiligten zu erwähnen. Weitere Informationen dazu können auf unserer Homepage www.schlossleuk.ch unter Veranstaltungen abgerufen werden. Stifter Seit dem letzten Erscheinen des Infoblattes sind wieder einige Personen und Firmen Stifter geworden. Die Stiftung Schloss Leuk zählt gegenwärtig 102 Stifter sowie in Herrn Viktor Matter aus Leuk-Stadt einen Ehrenstifter. Möchten auch Sie die Vision der Stiftung unterstützen ? Mit einem einmaligen Beitrag von Fr. 1000.—werden Sie Stifter. Sie können auch für Fr. 100.—einen symbolischen Ziegelstein erwerben. Das Geld wird vollumfänglich für die Restauration des Schlosses verwendet. Kontakt zur Stiftung Stiftung Schloss Leuk Postfach 51 3953 Leuk-Stadt Tel/Fax: 027/ 473 44 24 E-Mail: info@schlossleuk.ch Internet: www.schlossleuk.ch Büro der Projektleitung: Rathaus Leuk-Stadt Bürozeiten: Mittwoch von 9:00 bis 11:00 Uhr oder nach Vereinbarung |
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| 13.12.01 | Newsletter Stiftung Schloss Leuk / 20.Juli 2001
DANKE ! Bis heute sind über 50 Privatpersonen und KMU’s durch die Bezahlung von Fr. 1000.—und mehr, Stifter der Stiftung Schloss Leuk geworden. Dazu kommen noch der Verkauf von über 30 symbolischen Ziegelsteinen à Fr. 100.— . Neben der finanziellen Hilfestellung bedeutet dies auch eine moralische Unterstützung der Absicht der Stiftung, das Bischofsschloss zu restaurieren und einer Nutzung als Kulturort zuzuführen. Die Liste der Stifter und Gönner wird in Kürze auf dem Internet unter www.schlossleuk.ch nachzulesen sein. Im Namen des Stiftungsrates möchten wir uns vom Projektleitungsteam an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen Stiftern und Gönnern bedanken. Ihre Unterstützung gibt uns die notwendige Kraft, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Wenn auch Sie die Stiftung unterstützen möchten, so nehmen Sie doch mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns über jeden Beitrag! Baugesuch Es wurde bereits im Walliser Boten gemeldet, die öffentliche Auflage des Baugesuches der Stiftung Schloss Leuk ging vorüber, ohne dass eine Einsprache bei der Gemeinde eingegangen ist. Die Stiftung Schloss Leuk ist darüber natürlich sehr erfreut. Es gilt jetzt, die Meinung der kantonalen und eidgenössischen Denkmalpflege abzuwarten. Von dieser Seite rechnen wir eigentlich auch mit wenig Problemen. Bereits während der Planung bestand ein reger Kontakt zu diesen Stellen, mit deren Hilfe ein denkmalgerechtes Projekt entstand. Das Gesamtprojekt wird in zwei Bauetappen zur Ausführung kommen. Die erste Bauetappe umfasst die Restauration des Bischofsschlosses. Die zweite betrifft den Neubau des unterirdischen Saales. Die erste Bauetappe, die Restauration des Bischofsschlosses und die Umnutzung der Räume ist definiert (siehe letztes Infoblatt) und soll im Frühjahr 2002 in Angriff genommen werden. Bis Ende Jahr sollte auch die Finanzierung für die erste Etappe sichergestellt sein, was nach wie vor Voraussetzung für den Baubeginn ist. Energiekonzept Die neuen Räumlichkeiten im Bischofsschloss müssen natürlich auch beheizt werden. Es versteht sich von selbst, dass auch hier die Stiftung einen ihrem Stiftungszweck entsprechenden Weg einschlagen wird. Geplant ist ein Fernwärmeverbundnetz, welches die Wärmelieferung an das Bischofsschloss und später auch an den unterirdischen Saal übernimmt. Ebenfalls ist ein späterer Anschluss des Rathauses vorgesehen. Erste Diskussionen mit der Burgerschaft von Leuk sind diesbezüglich bereits erfolgt. Es liegt auf der Hand, dieses Fernwärmeverbundnetz auch anderen Anstössern an das Schlossareal anzubieten. Auch hier sind bereits erste Gespräche erfolgt. Sollten Sie in der Nähe des Schlosses wohnen und ebenfalls Interesse haben, Ihre alte Ölheizung aus Ihrem Kellergeschoss zu entfernen und die Wärme vom Netz zu beziehen, so nehmen Sie doch bitte mit der Projektleitung Kontakt auf. Die Art der Heizzentrale und deren Standort sind noch Gegenstand von Abklärungen. Da die Burgerschaft Leuk über mehr als 2000ha Wald verfügt, wird aber der einheimische Energieträger Holz mit grosser Wahrscheinlichkeit zur Anwendung kommen. Homepage Dank der Unterstützung von Dietmar Kuonen, Hans Ruppen und Lothar Matter lässt sich unsere Homepage wirklich sehen. Unter www.schlossleuk.ch können Sie sich über die Stiftung Schloss Leuk, über Geschichtliches zum Schloss und über die bevorstehenden und bereits stattgefundenen kulturellen Aktivitäten informieren. Auch finden Sie sehr schöne Fotos und können im Online Shopping Stifterurkunden, symbolische Ziegelsteine und anderes erwerben. Die bleibenden Grundinformationen der Homepage werden in fünf Sprachen (deutsch, französisch, englisch, italienisch und spanisch) erstellt. Die Übersetzungen sind voll im Gange, und bis Ende Jahr sollten alle Sprachen voll funktionsfähig sein. Allen Beteiligten sei hier ein grosser Dank ausgesprochen. Finanzierung der kulturellen Aktivitäten des Schlosses Die Stiftung Schloss Leuk hat neben der Restauration des Bischofsschlosses klar die Absicht, kulturelle Aktivitäten zu lancieren. Kultur ist leider nie gratis und schon gar nicht selbsttragend. Es wird uns deshalb immer wieder die Frage gestellt, ob dadurch nicht Gelder, die eigentlich der Restauration des Bischofsschlosses dienen sollten, für diese kulturellen Anlässe „verschwendet“ würden. Dazu möchten wir hier gerne Stellung nehmen: Jedes Jahr wird das Kulturbudget durch den Stiftungsrat bestimmt und möglichst klein gehalten. Es gibt Institutionen, die aufgrund ihrer Statuten die Restauration des Schlosses nicht unterstützen können, wie zB. der Kulturrat Wallis etc. Diese Institutionen werden von uns konkret zur Deckung des Kulturbudgets angesprochen. Von diesen Sponsoren gehen also bezüglich dem Bau für die Stiftung keine Spenden verloren, da sie den Bau gar nicht unterstützen könnten. Es ist für die Stiftung und die Restauration des Schlosses von grösster Wichtigkeit, bereits jetzt kulturelle Aktivitäten durchzuführen. Die nationale und internationale Medienpräsenz unserer Stiftung hat bereits mehrfach dazu geführt, dass unsere Bitte um finanzielle Unterstützung der Restauration nicht von vornerein abgewiesen wurde. Die kulturellen Tätigkeiten erhöhen unsere Glaubwürdigkeit und haben schon geholfen, grössere finanzielle Zuwendungen für den Bau zu erhalten. Viele Stiftungen und Institutionen können sogar unserem Bauvorhaben nur darum Geld zuwenden, weil z.B. unsere soziokulturellen Projekte sich mit deren Stiftungszweck deckt. Die potentielle Donatorengruppe für die Schlossrestauration wird also durch die kulturellen Aktivitäten um einiges vergrössert. In diesem Sinne stehen unsere Aktivitäten Uecker, Jackson, Schroeter, Long, Literaturpreis,... in einem direkten Zusammenhang mit der Geldbeschaffung. Kulturagenda Schloss Leuk 4./5. August Der am 4./5. August geplante Event mit Niki de St.Phalle findet wegen dem schlechten Gesundheitszustand der Künstlerin nicht statt. Dieses Jahr fanden und finden aber viele andere grossartige Aktivitäten statt. 6./7./8./9. September Volkslieder auf dem Hauptplatz von Leuk-Stadt Der Sänger Javier Hagen und der Akkordeonist Andy Schnider interpretieren Walliser und andere Volkslieder aus dem deutschen Sprachraum. Ein musikalisches Betthupferl, jeweils ab 21. Uhr. 6. September Tag der Stiftung Schloss Leuk anlässlich der Präsenz von Leuk als Ehrengast der OGA in Brig-Glis. 21./22. September Vorpremiere des Dokumentarfilmes über die Geschichte der Geschwister von Werra. Das genaue Programm wird später publiziert. 12./13./14. Oktober Mittelerdefest im Schloss Leuk Internationales Treffen der Fan-Gemeinschaft von Tolkiens „Der Herr der Ringe“. 16. Oktober bis 4. November Kunstaustellung der Ecole Cantonale Art Visuel-Sierre 17. November Zweite Bonzzaj dj-night mit „les moustiques battues“ Kontakt zur Stiftung Stiftung Schloss Leuk Postfach 51 3953 Leuk-Stadt Tel/Fax: 027/ 473 44 24 E-Mail: info@schlossleuk.ch Internet: www.schlossleuk.ch Büro der Projektleitung: Rathaus Leuk-Stadt Bürozeiten: Mittwoch von 9:00 bis 11:00 Uhr oder nach Vereinbarung |
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| 13.12.01 | Newsletter Stiftung Schloss Leuk / 28.Nov. 2001
Stiftungszweck Die Liebe zu Leuk, der Respekt vor alten Gemäuern, und die Freude an Kultur verschiedenster Art führte zur Gründung der Stiftung Schloss Leuk. Das Bischofsschloss muss vor dem Zerfall bewahrt werden. Da es in der Schweiz aber schon viele restaurierte Schlösser gibt, war von Anfang an klar, dass für dieses Vorhaben nur schwer Geld gefunden werden kann. Das Bischofsschloss soll deshalb nicht nur restauriert werden, sondern wir wollen dem Schloss und der ganzen Region einen Hauch von Einzigartigkeit geben. Da das Städchen Leuk bereits über viele Kulturgüter verfügt, und die Landschaft der Region unter Kennern seit langem als Einzigartig gilt, lag es auf der Hand, mit dem Schloss ein Wahrzeichen für Kultur zu setzen. Mit Mario Botta als Architekten und mit der Durchführung von hochrangigen kulturellen Anlässen konnte national und international auf Leuk aufmerksam gemacht werden und damit verschiedenste Geldgeber gefunden werden. So wird das Schloss Leuk zu einem Zeichen für die Stärken der Region, für die Identifikation einer ganzen Bevölkerung mit der einstigen und gegenwärtigen Kultur unseres Landstriches. Stand des Bauprojektes Die Stiftung Schloss Leuk hat das Bauingenieur- und das Bauleitungsmandat öffentlich ausgeschrieben. Nach eingehendem Studium der verschiedenen Bewerbungen wurde das Bauingenieurmandat schliesslich an die Bürogemeinschaft Cordonier & Rey, Sierre und Eggo, Susten übergeben. Das Bauleitungsmandat ist bei Redaktion dieses Textes noch nicht vergeben. Vier Architekturbüros hatten die Möglichkeit, sich in Lugano bei Mario Botta vorzustellen. Anhand dieser Gespräche und der eingereichten Unterlagen wird Mario Botta den Architekten auswählen, der als örtlicher Bauleiter seine architektonischen Ideen realisiert. Mario Botta ist gegenwärtig an der Ausarbeitung der Detailpläne und des detaillierten Kostenvoranschlages. Diese aufwändige Arbeit wird bis in den Frühling dauern. Anschliessend müssen die verschiedenen Arbeiten ausgeschrieben und die Offerten eingeholt werden. Mit dem Beginn der eigentlichen Umbauarbeiten des Schlosses ist daher nicht vor Mai 2002 zu rechnen. Hingegen werden die noch anstehenden archäologischen Untersuchungen noch in diesem Jahr begonnen. Es geht hier um die Untersuchung der Bodenzonen im Turm und Palas. Ebenfalls ist geplant, mit den äusseren Reinigungs- und Reparaturarbeiten der Schlossfassade so früh wie möglich zu beginnen, um bei den eigentlichen Umbauarbeiten nicht auf die laufenden, archäologischen Abklärungen warten zu müssen. Die Finanzierung der ersten Bauetappe, welche die Restauration und den Umbau des Bischofsschlosses umfasst, ist auf gutem Wege. Wir sind nach wie vor zuversichtlich, im Frühling 2002 mit dem Bau beginnen zu können. Nutzung des Schlossareales Die Möglichkeit zur Nutzung des Schlossareales für Festivitäten kann ab Februar 2002 nicht mehr garantiert werden. Der letzte grosse Anlass im Schloss wird vermutlich der Guggerball vom 26. Januar 2002 sein. Hingegen besteht die Möglichkeit, auf dem östlichen Teil der Turmmatte auch während der Renovationsarbeiten Anlässe durchzuführen. Auch werden gegenwärtig Abklärungen zur vermehrten Nutzung der Peterskirche (Spritzenhaus) vorgenommen. Es ist geplant, hier für kleinere kulturelle Anlässe (ca. 70 Personen) eine Alternative zum Theatersaal des Schlosses anzubieten. Weihnachtsgeschenkideen Suchen Sie noch eine Geschenkidee für Leute, die schon alles haben ? Warum nicht ein paar Bögen der Pro Patria 90er Briefmarke mit dem Bischofsschloss Leuk ? Oder senden Sie ihren Weihnachtsgruss in einem Ersttagscouvert der Pro Patria mit dem Reliefdruck des Bischofsschlosses und der vier Pro Patria Marken 2001. Pro Patria Marken und Ersttagscouverts können bei der Poststelle oder direkt bei Anny Imesch, Sonnenstrasse, Leuk bezogen werden. In den verschiedenen Geschäften und Restaurants von Leuk sind auch die Postkarten mit dem Bischofsschloss erhältlich. Die von Arnold Steiner mit der Kamera trefflich eingefangenen Stimmungen (Morgensonne, Abendhimmel und Vollmondnacht) bilden die ideale Grundlage für liebe Grüsse an Freunde und Verwandte. Stifter Über 60 Personen sind bereits Stifter geworden. Mit ihrem Beitrag unterstützen sie die Restaurationsarbeiten des Schlosses. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung dieses für die Region Leuk und das Wallis wichtige Projekt. Die aktuelle Stifterliste kann auf unserer Homepage eingesehen werden. Möchten auch Sie die Vision der Stiftung unterstützen ? Mit einem einmaligen Beitrag von Fr. 1000.—werden Sie Stifter. Sie können auch für Fr. 100.—einen symbolischen Ziegelstein erwerben. Rückblick der kulturellen Aktivitäten Der Verpflichtung des grossen Erfolges des Event 2000 folgend, versuchte die Projektleitung und der Ausschuss im Jahre 2001 weitere kulturelle Schwerpunkte zu erarbeiten, so dass auch national einige Aufmerksamkeiten auf unser Schloss, auf Leuk und die Region fielen. Dies hilft der Stiftung beim „Geld sammeln“, aber auch der gesamten Region, sich z.B. als Feriendestination in Erinnerung zu rufen. Der „Spycher Literaturpreis“ wurde von Alex Hagen so gut lanciert, dass er in der deutschen Literaturszene national und international ausstrahlte. Die Pro Patria Briefmarke von unserem Schloss wie deren Vernissage war ein Erfolg. Diesbezüglich möchten wir insbesondere unserem Stiftungsrat Roger Mathieu vielmals danken. Nach der Buchvernissage „Gott in Leuk“ von Roland Kuonen wurde in Zusammenarbeit mit Wilfried Meichtry auch die Vernissage vom Buch „Du und ich – ewig eins“ und die Vorpremiere des „Von Werra Films“ im Schloss durchgeführt. Ein hochstehendes Kolloquium mit hervorragenden Podiumsteilnehmern zum Thema „erinnern und vergessen“ erfreute die Besucher. Weiter arbeiteten im Projekt „Artists in Residence“ Schriftsteller in Leuk. So kann auch bereits das erste Buch „Arbogast“, welches in der Region Leuk geschrieben wurde, in den Buchhandlungen erworben werden. Weitere Aktivitäten waren u.a. der OGA-Auftritt der Stiftung, die Konzertreihe „Betthupferl“, die Kunstausstellung ECAV und der Literaturpreis an die Kollegiumsschüler Brig. Mit Freude empfingen wir auch die Preisübergabe des Oberwalliser Heimatschutzes an die Stiftung Schloss Leuk und den Verein Pfyn Finges. Dank den kulturellen Aktivitäten wurde im letzten Jahr regional, national und international über die Stiftung gute Medienarbeit geleistet: - 9 Radiointerviews - 5 TV-Stationen - über 200 Zeitungsberichte Also wurde durchschnittlich mehr als an jedem 2. Tag (inkl. Samstag und Sonntag) irgendwo über die Stiftung und damit über Leuk berichtet! |
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| 13.12.01 | Newsletter Stiftung Schloss Leuk / 14.März 2001
Einsetzen einer Projektleitung Der Stiftungsrat hat die Schwachstelle erkannt, dass ein 20 Mio. Projekt nicht im Nebenamt ausgeführt werden kann. Darum hat er dem Ausschuss die Kompetenz erteilt, eine Projektleitung einzusetzen. Diese wiederum vertraute den Herren Christoph Kalbermatter, lic. ès sc. pol. HEI / Unternehmensberater; Schnider Andy, dipl. Ing. ETH und Präsident der Energiefachleute Wallis und Schmidt Carlo, Institut für neue Wahrnehmung, Art-Consulting, diese verantwortungsvolle Arbeit an. Natürlich werden, je nach Projektfortschritt, weitere Mandate an Dritte erteilt. Zudem müssen die drei Projektleiter die Finanzen für ihre Entlöhnung selber finden. Es werden also keine Gelder aus der Stiftung bzw. seitens der Gemeinde für diese Arbeit eingesetzt. Das Projektteam ist seit 1. Januar 2001, momentan noch ohne Lohn, an der Arbeit. Die kontinuierliche und auf einem detaillierten Pflichtenheft basierende Arbeit dieses Teams erwies sich bereits als grosser Beschleuniger des Projektablaufs. Das Projektleitungsteam steht jeden Mittwoch von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Rathaus Leuk-Stadt der Bevölkerung für Fragen und Anregungen sowie Einsichtnahme in die Pläne zur Verfügung. Tel: 027 / 473 44 24 Finanzielle Situation Mit der Verbuchung der letzten Unterstützungszahlungen konnte das Sommer-Event 2000 der Stiftung Schloss Leuk auch buchhalterisch abgeschlossen werden. Mit der Teilnahme der Kulturschaffenden Richard Long, Christa de Carouge, Thomas Hürlimann und Mario Botta sowie der Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Politk und Sport war diesem "Test-Event" ein voller Erfolg beschieden. Entsprechend fiel auch das Besucher- und Medieninteresse aus. Die Ausstellung von Richard Long wurde von über 2'500 Interessierten besucht. Namen von Kunstkennern aus Südamerika, Holland und Deutschland finden sich im Gästebuch. Fünf Fernsehstationen und über 50 nationale und internationale Zeitungs- und Zeitschriftenberichte informierten über diesen bedeutenden Kulturanlass. Dank der grosszügigen finanziellen Unterstützung und der ehrenamtlichen Arbeit der zahlreichen Helferinnen und Helfer konnte ebenfalls der wirtschaftliche Erfolg des Sommer-Events 2000 gesichert werden. Entsprechend kann eine ausgeglichene Schlussabrechnung vorgelegt werden. Im Bereich der Mittelbeschaffung konnten seit dem Event weitere Fr. 700'000.- für die Finanzierung des Gesamtprojektes gesammelt werden. Dank der Einsetzung der Projektleitung kann die Mittelbeschaffung weiter intensiviert und das bedeutende Beziehungsnetz der hochkarätigen Stiftungratsmitglieder aktiver genutzt werden. Aufgrund der vorliegenden mündlichen und schriftlichen Zusagen und der laufenden Bemühungen kann die Finanzierung der ersten Bauetappe über Fr. 10'000'000.- bis Ende Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt werden. kulturelle Aktivitäten Mit den beiden Buchvernissagen "Gott in Leuk" von Roland Kuonen und "Du und ich ewig eins" von Wilfried Meichtry wurden dieses Jahr bereits zwei gelungene Aktionen durchgeführt. Es ist auch heuer, voraussichtlich am 4. und 5. August, ein Sommer-Event geplant. Doch setzt die Projektleitung die Prioritäten für das Jahr 2001 an erster Stelle in die Mittelbeschaffung für die Schlossrenovation. Zudem werden in diesem Jahr von der Stiftung neben dem Event bereits die Vernissage der Pro Patria-Briefmarken am 9. Mai und die Literaturpreisübergabe an Dr. Hettche Thomas, anlässlich der Eröffnung des Literaturfestivals im Schloss am 5. Juli organisiert. Beide Anlässe werden auch von den nationalen Medien kommuniziert. Es besteht auch die Möglichkeit, in Leuk einer Vorpremiere der von Werra Verfilmung zu zeigen. Die Premiere selber wird voraussichtlich auf der Piazza in Locarno aufgeführt. Die entsprechenden Vorarbeiten laufen. Weiter wird die Stiftung bei mehreren regionalen und kommunalen Kulturaktivitäten mitarbeiten oder als Organisator auftreten. (Siehe Datenkalender im Internet: www.schlossleuk.ch) Heimatschutzpreis Die Stiftung Schloss Leuk und der Verein Pfyn-Finges wurden durch den Heimatschutz ausgezeichnet. Die Verantwortlichen des Heimatschutzes zeigten sich anlässlich der Vorausscheidung von den folgenden Gegebenheiten beeindruckt: Qualität und Einzigartigkeit wird angestrebt Risikobereitschaft und Mut bezüglich der finanziellen, ideellen und inhaltlichen Werte Der unentgeltliche, von Idealismus und Enthusiasmus getragene Arbeitseinsatz über Jahre zu Gunsten des Gemeinwohls. Das vernetzte Denken über ein Objekt (Kulturlandschaft, Kulturdenkmal), eine Gemeindegrenze oder einer Region hinaus. Die Preisverleihung fand am 2. März im Rathaus statt, siehe Artikel im WB. Stand des Restaurations- und Bauprojektes Das am Sommer-Event 2000 vorgestellte Projekt stellte, wie Mario Botta damals selber sagte, ein Zwischenresultat eines architektonischen Entwurfprozesses dar, auf den die verschiedensten Einflüsse wirkten und noch wirken. Seit der Vorstellung wurden die Anliegen der Denkmalpflege und der Wunsch nach einem selbsttragenden Betriebs- und Nutzungskonzept seitens der Stiftung zu einem Gesamtbild vereinigt, das sich wie folgt präsentiert: Die Idee des vertikalen Ausstellungsraumes und des Belvedere beim Turm bleibt bestehen. Der Glaszylinder des Belvedere wird neu von einem begrünten Dach gekrönt. In den untersten zwei Stockwerken (Bierbar und Schneckenbar) des Turmes kommt ein kleines Appartement zu liegen, welches für das Kulturprojekt "Artists in Residence" und für Büro und Verwaltungsaufgaben benutzt wird. Das Untergeschoss des Palas (Räuberhöhle/Jazzkeller) wird einen Boden erhalten, und bei der Realisierung der zweiten Bauetappe, des Saales unter der Turmwiese, als Foyer benutzt. Der Boden des Erdgeschosses des Palas (Theatersaal) erfährt eine Rückführung auf das ursprüngliche Niveau und der Saal erhält die für den Betrieb als Cafeteria notwendige Infrastruktur. Die Lage der Cafeteria im Erdgeschoss ermöglicht eine einfache Bewirtschaftung der Aussenräume im und ums Schloss. Der Boden des Obergeschoss des Palas (gegenwärtiges Museum) wird auf das ursprüngliche Niveau abgesenkt. Hier entsteht ein grosser multifunktionaler Raum, der für Theater und Konzerte, Ausstellungen und Bankette benutzt werden kann. Die Erschliessung der drei Etagen erfolgt über einen grossen klaviertauglichen Lift und über die bestehende und nach unten erweiterte Wendeltreppe. Die WC-Anlagen kommen auf dem Niveau des Untergeschosses zwischen Turm und Palas zu liegen. Hier wird man hinter Glas auch die alten Mauern und die Treppensäule der ursprünglichen Wendeltreppe bewundern können, die früher die verschiedenen Etagen des Innenhofes miteinander verband. Der Innenhof mit dem Kamin bleibt offen und wird durch eine verglaste Trennwand vom Erschliessungstrakt mit Treppe und Lift getrennt. Der Neubau unter der Turmwiese wurde von Mario Botta bereits zu Beginn der Planung als mögliche Verbindung zwischen Rathaus und Bischofsschloss konzipiert. Das Projektleitungsteam hat deshalb mit der Burgerschaft von Leuk bereits Kontakt aufgenommen, um eine mögliche gemeinsame Nutzung der Infrastruktur des Neubaus zu diskutieren. Eine von der Burgerschaft eingesetzte Arbeitsgruppe wird zusammen mit dem für den Bau zuständigen Mitglied des Projektteams Andy Schnider die konkreten Möglichkeiten abklären. Stiftersuche Für die Realisierung der Restauration und des Neubaus sowie für die Festigung eines kontinuierlichen Betriebes des Schlosses als Kulturort sind wir auf die finanzielle Unterstützung von gleichgesinnten Kulturfreunden angewiesen. Wir laden Sie daher ein, Stifter der Stiftung Schloss Leuk zu werden. Mit einem Beitrag von mindestens Fr. 1000.-- helfen Sie mit, das Bischofsschloss vor dem Verfall zu retten und zu neuem Leben zu erwecken. Als Stifter geniessen Sie zudem reduzierten Eintritt zu allen von der Stiftung organisierten Aktivitäten. Senden Sie uns ein E-Mail ! Für weitere Informationen steht Ihnen der für die Stifteraquisition verantwortliche Stiftungsrat André Ruffiner, Oberbannweg, Leuk-Stadt gerne zur Verfügung. Verein "Freunde des Schlosses Leuk" Die Idee eines Gönnervereins wurde bereits von der früheren Bischofsschlosskommission lanciert. Der Stiftungsrat hat nun beschlossen, die Gründung dieses Vereins in die Wege zu leiten. Nach eingehender Diskussion mit den bestehenden kulturellen Vereinigungen der Gemeinde wurde die Idee eines Vereins mit dem Zweck der Organisation von kulturellen Anlässen fallengelassen, um nicht eine Konkurrenzsituation zu schaffen. Die "Freunde des Schlosses Leuk" werden demzufolge als Gönnerverein die Stiftung Schloss Leuk moralisch und finanziell unterstützen. Damit soll für alle die Möglichkeit geschaffen werden, ihre Sympathie zum Schloss Leuk ausdrücken zu können. Ein Vertreter des Vereins nimmt an den Sitzungen des Stiftungsratsausschusses teil. Wenn Sie an einer Mitgliedschaft und/oder an einer aktiven Rolle im Verein interessiert sind, so können Sie sich beim verantwortlichen Stiftungsrat André Ruffiner, Oberbannweg, Leuk-Stadt melden. Stiftungsratssitzung vom 13. März in Lugano Peter Jossen, Gaston Oggier, Roger Mathieu, André Ruffiner, Arnold Steiner, Carlo Schmidt und Andy Schnider trafen sich im Atelier von Mario Botta mit dem Stiftungsratspräsidenten Ernst Mühlemann und den Stiftungsräten Mario Botta und Dr. Burchard von Harling. Haupttraktanden der Sitzung waren die finanzielle Situation und der Planungsstand des Projektes. Stiftungsrat Roger Mathieu konnte die Resultate der vom Projektleitungsteam unternommenen Anstrengungen einem sichtlich begeisterten Stiftungsratspräsidenten präsentieren. Das Ziel, bis Ende dieses Jahres die für den Beginn notwendigen ersten zehn Millionen Franken erreichen zu können, erscheint immer realistischer. Sobald die Finanzierung gewährleistet ist, wird mit der ersten Etappe begonnen. Dies kann also bereits im Frühjahr 2002 der Fall sein. Seit dem Sommer-Event 2000 wurde im regen Kontakt mit dem Projektleitungsteam das konkrete Nutzungskonzept erarbeitet und die Anliegen der Denkmalpflege in das Projekt eingebracht. Entsprechend haben auch die Pläne von Mario Botta geändert, siehe Stand des Bauprojektes. Es wurde beschlossen, dem gesamten Stiftungsrat am 12. Juni 2001 den Antrag auf Einreichung des Baugesuches zu stellen. Vorgängig wird die kantonale und eidgenössische Denkmalpflege nochmals um ihre Vormeinung angegangen. Der verantwortliche Kommunikationschef Steiner Arnold kann berichten, dass im Jahre 2001 in bereits sieben Artikeln die Stiftung und damit Leuk erwähnt wurde. Zudem konnte man beim Radio Rottu eine kurze Sendung erhalten. Nächstens wird, vorallem in touristischen Magazinen, ein Kurzbericht über das Schloss Leuk zu finden sein. (Gesamtauflage aller Magazine zusammen ca. 1Mio.) |
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